micromod

Anwendungen

Unsere Nano- und Mikropartikel verfügen über maßgeschneiderte Eigenschaften für Ihre Anwendung in der Life Sciences Branche.

DNA/RNA Separation

Magnetische Nanopartikel für die DNA/RNA-Separation

500 nm nanomag®-D Partikel mit einer reinen Dextran-Oberfläche besitzen optimale DNA/RNA-Bindungseigenschaften und eine hohe Magnetomobilität für die DNA/RNA-Separation im Hochdurchsatz.

Für die DNA/RNA-Separation mit magnetischen Silikatpartikeln stehen 1.5 µm sicastar®-M und 6 µm sicastar®-M-CT zur Verfügung.

Eine Kombination der Oberflächeneigenschaften der Dextran- und Silikatpartikel für die DNA/RNA-Separation bieten die 250 nm nanomag®-silica Partikel mit einer Oberfläche aus Silikat-verstärktem Dextran.

Zelltrennung

Magnetische Mikro- und Nanopartikel zur Zellseparation

synomag®-D Partikel sind mit COOH, PEG-COOH, NH2, PEG-NH2-Gruppen oder Streptavidin für die Konjugation zellspezifischer Antikörper erhältlich. Sie weisen durch ihren Partikeldurchmesser im Bereich von 50-70 nm eine hohe spezifische Oberfläche zur Zellseparation mittels Hochgradientenmagnetfeld (MACS-Technologie) auf.

micromer®-M Partikel sind mit unterschiedlichen Durchmessern im Bereich von 2-10 µm ebenfalls mit verschiedenen funktionellen Gruppen auf der Oberfläche wie COOH, PEG-COOH, NH2, PEG-NH2 oder Streptavidin erhältlich. Auf Grund ihrer hohen Magnetomobilität sind micromer®-M Partikel mit konventionellen Permanentmagneten separierbar und können nach Konjugation eines zellspezifischen Antikörpers zur magnetischen Zellseparation eingesetzt werden.

Auf Anfrage können micromer®-M Partikel mit COOH, PEG-COOH, NH2, PEG-NH2 oder epoxy-Gruppen als sterile Suspension geliefert werden.

MPI

Magnetische Nanopartikel für die Magnetic Particle Imaging (MPI)-Forschung

synomag®-Partikel sind die state-of-the-art Tracerpartikel für die MPI-Forschung. In Abhängigkeit von der Oberfläche können sie für die Internalisierung in Zellen, das spezifische Targeting oder Anwendungen, die eine längere Blutzirkulationszeit erfordern, eingesetzt werden. Das besondere Potenzial der synomag®-Partikel für die Theranostik besteht in der Kombination exzellenter MPI-Tracer-Eigenschaften mit hohen Heizraten für Hyperthermie-Anwendungen.

perimag® – Partikel zeigen ebenfalls hervorragende Eigenschaften für das Magnetic Particle Imaging und Hyperthermie-Anwendungen. Gemeinsam mit den synomag®-Partikeln sind sie insbesondere für die Entwicklung von Multicolour-MPI-Techniken interessant.

Hyperthermie

Magnetische Nanopartikel als Hilfsmittel für die magnetfeldgestützte Hyperthermie​

synomag®-Partikel (insbesondere 70 nm synomag®-D und 100 nm synomag®-S), perimag® und BNF-Partikel sind interessante Partikeltypen für Anwendungen in der Hyperthermie-Forschung.

BNF-Partikel liefern hohe Heizraten bei hohen Amplituden des Magnetfeldes im Bereich von 60-100 kA/m bei einer Frequenz von 150 kHz und synomag®-Partikel bei 20 kA/m bei einer Frequenz von 100 kHz. perimag®-Partikel zeigen optimale Heizeigenschaften bei niedrigen Magnetfeldstärken, z. B. 4,0 kA/m und Frequenzen über 500 kHz.

synomag® und perimag®-Partikel sind außerdem exzellente Tracerpartikel für das Magnetic Particle Imaging.

MRT

Magnetische Nanopartikel für die Magnetresonanztomographie (MRT) - Forschung

synomag®-D, perimag® und BNF-Partikel sind geeignet für die Forschung auf dem Gebiet der Magnetresonanztomographie. Insbesondere Partikel mit einer vernetzten Dextran- oder Stärkeoberfläche und Aminomodifikation sind eine optimale Plattform für die Konjugation spezifischer Antikörper, Peptide, Oligonukleotide oder anderer spezifischer Biomoleküle für gezielte MRT-Anwendungen.
Stammzelltracking

Magnetische Nanopartikel für das Tracking von Stammzellen

synomag®, perimag® und BNF-Partikel mit Dextran- oder Stärkeoberfläche und leicht negativem Zetapotential werden nach Beschichtung mit Poly-D-Lysin oder Poly-L-Lysin in Stammzellen eingebaut (Technote 203). Im Gegensatz dazu haben aminofunktionalisierte perimag® ein moderat positives Zeta-Potenzial, das zu einer direkten Stammzellaufnahme ohne Verwendung von Transfektionsmitteln führt. Die magnetisch markierten Stammzellen können durch Magnetresonanztomographie (MRT) oder Magnetic Particle Imaging (MPI) verfolgt werden.

Biosensorik

Magnetische Nanopartikel in Biosensor- und Lab-on-Chip-Anwendungen

synomag®, perimag® und BNF-Partikel mit verschiedenen Größen und Oberflächen werden als Tracer bzw. Marker in Biosensoren eingesetzt. Dabei reicht die Bandbreite von intrazellulären magnetischen Tracern zur Detektion und Quantifizierung mittels SQUID-Magnetometrie in statischen Feldern über Marker zur Detektion von Nukleinsäuren, Proteinen und Pathogenen in Magnetresonanz-basierten statisch/dynamischen Feldern bis zur Detektion spezifischer Affinitätsbindungen durch Nutzung des Biotin-Streptavidin-Systems in dynamischen Feldern.

3D Bioprinting

Magnetische Nanopartikel für 3D Bioprinting

Eisenoxidpartikel ohne Oberflächencoating werden in verschiedene Polymermaterialien eingebracht, die für den 3D-Druck von Hydrogelen geeignet sind. Die Bioprints werden im Tisssue Engineering als magnetische Tinte zur Visualisierung mittels MRT oder MPI eingesetzt.

BNF-Partikel wurden in Hybridfilamente eingebracht, um magnetisch aufheizbare Stents für die Tumortherapie mittels Hyperthermie zu entwickeln.
magnetische Mikrorheometrie

Magnetische Nanopartikel für Magnetische Mikrorheometrie

Magnetische Polymilchsäurepartikel (PLA-M) werden in mikroskaligen-viskoelastischen Messungen in 3D Zellkulturmatrizes eingesetzt, um das Wachstum von Tumorzellen zu charakterisieren.

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